Autor: Jugendkunstschule

Wo drückt der Schuh

„Wo drückt der Schuh?!“
Landtagspräsident Hendrik Hering besuchte im Herbst 2020 mit einer Delegation von Politker*innen den Westerwald, um unter anderem im Gespräch mit Jugendlichen zu erfahren, wo ihnen denn „der Schuh drückt“.

Anlässlich der geplanten Gesprächsrunde organisierte die Jugendkunstschule Altenkirchen zusammen mit dem Europahaus Marienberg eine Kunstaktion.  Konkrete Sorgen, Fragen, Nöte und Verbesserungswünsche der Jugendlichen lieferten die Impulse für die Umgestaltung von alten Schuhen.

Die entstandenen Kunstobjekte boten anschließend Anlass für ausgiebige Gespräche zwischen den Politiker*innen und den Jugendlichen im Atelier. 

Über die LAG Soziokultur & Kulturpädagogik e. V. und  das Kulturbüro Rheinland-Pfalz erreichte diese „Schuh-Aktion“ weitere Jugendkunstschulen im Lande. 

Mit sehr individuellen Beiträgen und künstlerischen Ausdrucksformen erweiterten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Mainz, Koblenz, Bad Kreuznach, Kaisersesch und Zweibrücken das Thema der Schuh-Gestaltungen. 

Im Mai 2021 wurden alle Schuh-Objekte im Abgeordnetenhaus des Landtags in Mainz in einer Ausstellung präsentiert und filmisch dokumentiert.

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precious plastic Westerwald

Upcycling 2.0

Der holländische Designer und Aktivist Dave Hakkens hat mit Precious Plastic eine global agierende Community gegründet, die angetrieben von der weltweiten Plastikverschmutzung nach neuen Wegen der Wiederverwertung sucht. Bauanleitungen und Konstruktionspläne für einfache Verarbeitungsmaschinen sowie neue Produktideen und Aktionen werden online geteilt. Eine Vielzahl von Menschen, weltweit, sind mit ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen aber auch Spenden an dieser Initiative beteiligt. 

Im 1. Schulhalbjahr 2019/2020 haben wir uns zusammen mit den Schüler*innen der Jahrgangsstufe 12 der FOS Gestaltung/August-Sander-Schule auf den Weg gemacht, den Aktivitäten von Dave Hakkens zu folgen. Precious Plastic gibt es auch im Westerwald.

Theorie und Praxis 

Katharina-Otte Varolgil, Fachlehrerin der 12.Klasse, vermittelt im Unterricht in der Schule die klassischen Disziplinen des Fachbereiches Gestaltung. Produktdesign, Logoentwicklung und Ideenscribbles bis hin zum UX-Prototyping anhand des Themas Precious Plastic stehen auf dem Programm.

Die theoretische Auseinandersetzung geht einher mit der inhaltlichen Vertiefung in das Problemfeld Plastikmüll und liefert die Basis für das praktische Arbeiten im Atelier.

Beim Start des Projektes haben erste Sortierungen nach Kunststoffarten und Beschaffenheit stattgefunden. Dabei sind wir auf ein besonders Segment des Plastikmülls gestoßen, das schon in der Vergangenheit entsprechende Aufmerksamkeit erzeugt hat. Die Initiative Deckel drauf e.V. , durch die mit der Sammlung von PE Kunststoffdeckeln und dem Erlös aus dem Verkauf als Sekundärrohstoff Polio-Impfungen finanziert wurden, ist 2019 eingestellt worden. Die Hintergründe dazu werden im Rahmen unseres Projektes erörtert und geben Einblick in die Problematik um wirtschaftliche Interessen und Nachhaltigkeit. 

Die Arbeit im Atelier

Die Flaschendeckel sind ein idealer  Ausgangsstoff für die Wiederverarbeitung. Sie bestehen aus hochwertigem Polyethylen und sind leicht nach Farben sortierbar. Bereits im Vorfeld starten private Sammelaktionen in den Haushalten. Bei den örtlichen Getränkehändlern können einige Schüler die Deckel in großen Mengen von den Flaschen schrauben, denn auch ohne Deckel behält das Leergut seinen Pfandwert.

Im Laufe des Projektes kommen dazu noch alte CD-Klarsichthüllen. Mit zunehmender Verdrängung der CD als Datenträger sind diese Kunststoffverpackungen überflüssig geworden und landen meist achtlos auf dem Müll. Ähnliches gilt für Diarahmen-Kästen, die in großen Mengen nutzlos verstauben und weggeworfen werden. Ohne große Mühe werden im Atelier in kürzester Zeit so große Mengen an Kunststoff gesammelt, dass sie die Kapazitäten der Verarbeitungsmöglichkeiten übersteigen, was allen Beteiligten ganz anschaulich das Ausmaß der Plastik-Problematik verdeutlicht.

Der Schredder

Die Funktionsweise des Schredders ist leicht verständlich, lediglich die richtige Befüllung ist zu beachten. Wenn zu viel Basismaterial in den Fülltrichter gegossen wird, können Plastikteile die Mechanik blockieren und der Notausschaltknopf muss bedient werden. Die Maschine ist so gebaut, dass auch die Schüler sie aufschrauben können, um sie zu reinigen und zu warten. 

Der Extruder

Das selbst hergestellte Granulat wird in den Extruder geschüttet, erhitzt, verflüssigt und mittels Schnecke fadenförmig durch eine Düse gepresst. Je nach Kunststoffart kann die Temperatur genauestens eingestellt werden, um die richtige Konsistenz für einen gleichmäßig geformten Faden zu erreichen. Es erfordert handwerkliches Geschick, den entstehenden Faden weiter zu verarbeiten. Zahlreiche Versuche laufen, um ihn gleichförmig aufwickeln zu können zu spiralförmigen Objekten. Erschwerend kommt hinzu, dass der Kunststoff sich zusammenzieht, wenn er erkaltet und von einem Trägermaterial nicht mehr lösen lässt.

 

Die ersten Produktideen sind im Schulunterricht entwickelt worden. Im Atelier erörtern wir die Möglichkeiten der Realisierung. 

Wichtig ist das Ausprobieren und Testen, um ein Verständnis für das Material zu bekommen und die Schwierigkeiten und Hürden in der Weiterverarbeitung kennen zu lernen. Gilt es in der Entwurfsphase möglichst offen und frei Ideen zu entwickeln, um sie anschließend auf ihre Tauglichkeit zu prüfen, so ist in der Weiterführung bis zur Umsetzung Zielorientierung und die Abstimmung von Arbeitsabläufen gefragt. 

Die Verwendung der vorhandenen Maschinen erfordert Konzentration, Ausdauer und eine gewisse motorische Schulung, um in der Verarbeitung zu den gewünschten Ergebnissen zu gelangen. Je mehr sich die Teilnehmenden mit der Handhabung des Kunststoffes beschäftigen und sein Verhalten in den verschiedenen Aggregatzuständen untersuchen, um so klarer wird das Verständnis für den Werkstoff. Es gibt Produktideen, wie etwa der Entwurf eines Bechers, bei denen sich herausstellt, dass wir sie mit den vorhandenen Maschinen nicht produzieren können.

Es bilden sich Arbeitsgruppen.

Arbeitsgruppe: E-Gitarre

Ein Team hat bereits in der ersten Phase des Projektverlaufes die Idee, einen E-Bass auf der Basis eines Körpers aus Flaschendeckeln zu bauen. Bevorzugte Farbe ist rot. Dafür starten sie den Schredder und sie müssen feststellen, dass das Zerkleinern der Deckel ein langwieriger Prozess ist. Ausdauer ist gefragt, bis eine genügende Menge an Granulat hergestellt ist. Erste Hochrechnungen ergeben, dass alleine für den E-Bass ca. 4000 rote Deckel gebraucht werden. Zudem stellt sich die Frage der Weiterverarbeitung. Nach Tests mit dem Extruder wird deutlich, dass für das Einschmelzen ein Gasbrenner effektiver ist und zu ganz neuen Ergebnissen führt, was die Oberfläche des Gitarren-Körpers betrifft. Nach Fertigstellung eines Kunststoffblocks folgen zahlreiche zusätzliche Stunden. Unter anderem muß mit Hilfe einer Stichsäge die klassische Gitarrenform ausgesägt werden. Gleich zu Beginn unseres Projektes im Atelier wird den Teilnehmenden angeboten, den Kunstraum auch außerhalb des angesetzten Zeitrahmens eigenständig nutzen zu können, um an ihren Ideen weiterzuarbeiten. Das Gitarrenbauer-Team macht Gebrauch davon, um auf jeden Fall noch zum Projektende fertig zu werden. Die Schüler kommen bei der Installation der zusätzlichen Bauteile wie Gitarrenhals, Saiten, Brücken und Tonregler an ihre Grenzen bezüglich des handwerklichen Könnens.

Um die Gitarre wirklich bis zur Praxistauglichkeit zu bringen, bedarf es der professionellen Unterstützung durch einen Gitarrenbauer. 

Arbeitsgruppe: Skateboard

Die  grelle Farbigkeit der gesammelten Deckel lädt ein zum Entwurf von Mustern und Farbverläufen. Daraus entwickelt eine Gruppe von Schülerinnen die Idee für ein Skateboard Design.

Sie proben verschiedene Möglichkeiten, den Kunststoff zu schmelzen, so dass aber dennoch das Ausgangsmaterial, also die Deckel, erkennbar bleiben. Zusätzlich zu den Deckeln greifen sie auf die CD-Klarsichthüllen zurück, die sie in großen Mengen zu Granulat schreddern, erhitzen und als Gelier- und Klebemasse zwischen die farbigen Deckel gießen. Somit soll sich zugleich eine ebene, massive Grundfläche ergeben. Der Produktionsprozess ist mühsam und zäh. Die Ausdauer der Schülerinnen ist beachtlich und wird angetrieben durch die faszinierenden Strukturen, die beim Schmelzen der Deckel und der Verflüssigung des durchsichtigen Granulats entstehen. 

Es wird deutlich, dass es in der verfügbaren Zeit nicht möglich ist, mit diesem Verfahren die nötige Stabilität für die Skateboard-Grundplatte zu erzeugen. Das Produkt kann zum Ende des Projektes nicht fertiggestellt werden. Eine Weiterentwicklung der verwendeten Bearbeitungstechnik und das finale zusammenfügen der Skateboardbauteile steht noch bevor.

Arbeitsgruppe: Handyhalter

Für die Umsetzung der Idee eines Handyhalters kann die Arbeitsgruppe auf die Unterstützung durch eine lokale Firma zurückgreifen, die eine Gussform nach den Vorgaben einer der Schülerinnen erstellt. Im Atelier wird die Form mit Granulat aus unterschiedlichen Farbkombinationen befüllt und anschließend erhitzt. So können einige Prototypen hergestellt werden, die aufgrund der Einzelanfertigung jeweils ihren individuellen kunstvollen Charme behalten. Diese werden bei der Abschluss-Präsentation zum Jahresende verkauft. 

Die Möglichkeit mit Gussformen zu arbeiten weist auf den Weg zu einer professionellen Serien-Fertigung, der zusammen mit den Schüler*innen erörtert wird. Dazu wird es allerdings nötig sein eine weitere Produktionsmaschine zu bauen, um erhitzten Kunststoff in die Form pressen zu können.

Logoentwicklung

Nachdem alle Beteiligten beschlossen haben, sich im Atelier auf die Verarbeitung von Plastikdeckeln zu konzentrieren, und die gesamte Aktion dahingehend auszurichten, steht die Aufgabe im Fach Gestaltung im Raum, ein Logo zu entwickeln, dass auf das Sammeln der Deckel aufmerksam macht.

Aus den sehr unterschiedlichen Lösungsvorschlägen wird in der Gruppenarbeit ein Entwurf ausgewählt, optimiert und der Druckauftrag für einen Aufkleber erteilt.

Die von der AWB bereitgestellten Mülltonnen werden mit den Aufklebern bestückt, um zukünftig als Sammelbehälter für die Plastikdeckel zu dienen.

Wir haben in diesem 1. Halbjahr mit den 12 ern Der FOS erste Kontakte hergestellt zu regionalen Fachbetrieben und Akteuren aus dem Umweltschutz, so dass sich für eine Weiterführung des Projektes in allen Bereichen gute Perspektiven abzeichnen.

Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Fragen, den technischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen rund um die Plastikmüllproblematik stellen wir im Atelier das kreative Feld bereit, um Ideen zu entwickeln und ihre Umsetzung zu proben. Kulturelle Bildung bekommt somit einen ganz pragmatischen Bezug. 

Die Kooperation zwischen der August-Sander-Schule und der Jugendkunstschule Altenkirchen steht dabei noch in einem weiteren Kontext: 

Als Referenzinstitutionen des Weiterbildungsmasters „Kulturelle Bildung an Schulen“ der Philipps-Universität Marburg arbeiten sie mit dessen Unterstützung an der Schärfung des eigenen kulturellen Profils. Darüber hinaus stehen sie hier mit einem bundesweiten Netzwerk von Schulen und Kulturinstitutionen im Dialog zur (Weiter-)Entwicklung ästhetisch-praktischer Lehr-Lern-Formate.

Gefördert und finanziell unterstützt wird das Projekt von dem Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen.

 

 

 

 

 

 

 

Katharina Otte-Varolgil, Fachlehrerin FOS Gestaltung
Ingo Reichart, precious plastic Westerwald
Axel Weigend, Jugendkunstschule

 

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Amerika in der Zeit der Indianer und heute

Es wurde geforscht, gemalt, gebaut, getanzt und getrommelt.
Das Projekt wird gefördert von dem Bundesprogramm „Kultur macht stark“ und ist konzipiert, um Vorschulkinder für ihren baldigen Wechsel zur Schule zu unterstützen. Und keine zwei sind gleich…lautet das Förderprojekt und der Name verdeutlicht zugleich das Konzept, das dahinter steht. Die Referentinnen Claudia Schubert und Monika Zottmann möchten die Kinder ermutigen mehr und mehr von ihren persönlichen Stärken kennenzulernen mit dem Gefühl von „ich kann was“, manchmal sogar mehr als man sich zunächst zugetraut hat. Kinder haben sehr unterschiedliche Stärken und wenn man mit gegenseitiger Wertschätzung und Respekt zusammenarbeitet, kann jeder von den Stärken der anderen profitieren.

Kinder die nur so vor Energie strotzen sind gute Starter und können andere ermutigen mitzuziehen. Stille zurückhaltende Kinder sind häufig gute Beobachter, können sich viele Details merken und Einfluss auf das Geschehen nehmen ohne dabei im Rampenlicht zu stehen. In der Zusammenarbeit mit den Erzieher*Innen gelingt es den beiden Referentinnen stets ein Spektrum an verschiedenen, parallel stattfindenden Tätigkeiten anzubieten. Hierdurch ist es auch für sehr unterschiedliche Kinder möglich sich in etwas Unbekannten zu üben und zugleich, je nach Tageslaune, zwischen ruhigen, behutsamen Tätigkeiten, wie der Ausgestaltung von Requisiten und Bühnenbildern oder ausdruckstarken Rhythmus- und Tanzproben zu wählen.

Gerade deswegen ist es ganz wunderbar, wenn es gelingt mit all diesen Verschiedenartigkeiten zusammen zu wirken. Dann kann ein kleines Kunstwerk entstehen, das zum Mitmachen motiviert und bei dem alle zum Strahlen kommen, die Temperamentvollen und die Stillen, die Langsamen und die Schnellen, die Mutigen und die Schüchternen.

Das Theater-Variete „…und keine zwei sind gleich“ findet im Rahmen des Programms „Künste öffnet Welten“ statt der BKJ, gefördert von „Kultur macht stark“.

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Earthland

„Wir sind Teil der Welt und die Welt ist Teil von uns.“  

Der Weidendom in Marienthal.

26 Jugendliche aus fünf Ländern bauen 2016 mit der Künstlerin Tanja Corbach in der Talsenke unterhalb des Heinzelmännchen Hofcafés einen Weidendom. Ein Raum und Ort der positiven Gedanken für ein kraftvolles und lebensbejahendes Miteinander in Europa.

2019 kommt erneut eine internationale Gruppe von Jugendlichen aus dem Europahaus Marienberg für eine Woche an diesen Ort, um ihn mit weiterer Kraft zu füllen.

„Wir wollen, dass die Jugendlichen über die Wiederherstellung ihrer Verbindungen mit sich selbst, mit den anderen Menschen und mit der Natur in einen mündigen Umgang mit ihrer Umwelt finden.“ 

Anselm Sellen, Studienleiter Europahaus Marienberg

40 Jugendlichen aus Holland, Frankreich, Polen und Tschechien planen den weiteren Ausbau des Weidendoms und inszenieren das Gelände rundherum zu einem Versammlungsort.

Die Wetterextreme in 2018 und 2019 haben zu unübersehbaren Schäden in den Wäldern unserer Region geführt. Darüber berichten Mitarbeiter des Forstamtes, die auch den weiteren Fortgang des Projektes mit Rat und Tat begleiten, sei es bei der Beschaffung der Materialien, der Arbeit mit den Naturstoffen wie auch der Sensibilisierung für das Ökosystem Wald.

Der Standort des Weidendoms hat sich als ideal erwiesen. Die Talsenke trotzt der großen Trockenheit der vergangenen Jahre und bietet genügend Feuchtigkeit, um das Wachstum dieses einzigartigen „Lebensraumes“ zu ermöglichen. Zufällige Wanderer wie auch zielgenaue Pilgerer werden hier auch in Zukunft einkehren können und die Weiterentwicklung des lebenden Gebäudes verfolgen.

Auch sind weitere Seminare und Workshops mit Jugendlichen geplant.

heinzelmaennchen

Wir danken auch an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit mit dem Forstamt und dem Team vom „Heinzelmännchen Hof“ für ihre großzügige Unterstützung.

marienthal

 

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Kairan 4 ever

14.8.2019 | 17 -18.30 Uhr |
Comic-und Manga Zeichenkurs.

“ Die beiden sind mir sofort aufgefallen und ich habe sie nach ihren Namen gefragt.
Kai und Keyran. Darum der Bildtitel. “ 

Die 14 jährige Greta ist seid gut einem halben Jahr im Comic- und Manga Zeichenkurs. Sie adaptiert die offensichtlichen Stilelemente der japanischen Mangas, große Augen, runde Köpfe, dünne Gliedmaßen. Im Kurs kann ihr der Referent helfen, die stilistischen Merkmale nachzuempfinden. Dabei springt sie durchaus zwischen verschiedenen Stilen hin und her, wie ich beim gemeinsamen Durchblättern ihrer Mappe feststelle. „Manchmal zeichne ich vor dem Fernseher, ich kopiere auch schon mal einfach Vorlagen und ändere sie dann. Manchmal zeichne ich auch im Zug und wenn ich sonst wie unterwegs bin. Oder ich male was für Freunde oder für die Schule. Letztens waren wir auf dem Christopher Street Day. Da habe ich Kai und Keyran gesehen. Sind die nicht süß?“. Greta strahlt mich an. 

Ich bin beeindruckt davon, mit welcher Leichtigkeit sich die Schülerin der zeichnerischen Darstellungsformen bedient und zu Papier bringt, was ihr auffällt und was sie beschäftigt. Die Formensprache, die der Kursleiter vermittelt, greift sie auf, um sie zur Umsetzung ihrer eigenen Gedanken zu verwenden. Greta zeigt mir beispielhaft, dass analoges Zeichnen neben der Smartphone Filmchen-Foto-Instagram-Kommunikation als Ausdrucks-und Austauschmittel seinen Stellenwert behauptet.   

„Aber der Kurs ist auch wirklich cool“, sagt Greta noch zum Abschied.

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Jugendkunstschule

 

 

Bluebox and Secret

02.05.2019 | 14 -17.30 Uhr |
Malgruppe CoSiMa. 

Ein Würfelobjekt stellt sich der Öffentlichkeit. Es hat eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich und jetzt, endlich, wird es ins Rampenlicht gerückt. Denn morgen wird eine Ausstellung eröffnet im Atelier und die Bluebox erhält einen ihr gebührenden Platz. Coya Müller hat ihn geschaffen. Schichtenweise hat sie die Holzwände angemalt, überspachtelt, Strukturen geschaffen mit textilen Fragmenten, wieder übermalt und mit Fundstücken verschraubt.

Coya schätzt die Arbeiten von Antoni Tàpies; nicht nur wegen der Ausstrahlungskraft der künstlerischen Umsetzung in den Bildern und Objekten, sondern auch wegen der Einstellung und Selbsteinschätzung des berühmten spanischen Künstlers. Viel zitiert wird Tàpies Statement, in dem er sich trotz seiner Berühmtheit immer als Amateur bezeichnet, der seine Arbeiten als Versuch ansieht, die Realität zu begreifen. 
Eine „never ending story“, könnte man meinen. Und so birgt auch Coyas Würfel aus den Fundstücken ihrer weltlichen Wahrnehmungen ein Rätsel, das neue Fragezeichen aufruft.

Ich schätze mal, dass bei der bevorstehenden Vernissage niemand ahnt, dass der Würfel keinen Boden hat. Und so wird auch kein Ausstellungsbesucher es wagen das Objekt vom Sockel zu heben, um in sein Inneres schauen zu können. 

CoSiMa

Die ersten beiden Buchstaben von CoSiMa gehören Coya. Sigrid und Marion vervollständigen nach dem gleichen Prinzip den Namen dieser Malgruppe, die sich bewußt nicht Künstlergruppe nennt. Solange es die Jugendkunstschule gibt, treffen sich die Damen im Atelier. Sie organisieren Ausstellungen, Museumsfahrten und Malwochen, zu denen sie auswärtige Künstler als Referenten einladen. Zur Zeit umfasst die Gruppe 7 Teilnehmerinnen, die auf sehr unterschiedlichen Wegen in ihren bildnerischen Stilen unterwegs sind. Aber sie alle schätzen die Atelieratmosphäre und die Inspiration durch den regelmäßigen Gedankenaustausch.

„Übrigens. Im Frühjahr 2019 war ich im Antoni Tàpies Museum in Barcelona. Sehr empfehlenswert.“
Coya Müller

https://fundaciotapies.org/en/

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Jugendkunstschule

 

 

Kein Garten für Orpheus

15.7.2019 | 17 -18.30 Uhr |
Himmelrot und Erdbeerblau. Der Kinderkunstkurs.

Berhard Klein (62) kommt zufällig vorbei und wir laden ihn ein, am heutigen Kurs teilzunehmen. In Rheinland-Pfalz haben die Sommerferien begonnen und lediglich 3 Teilnehmerinnen sind zu diesem wöchentlich stattfindenden Kursangebot erschienen.

Inspiriert von den Unterrichtsmaterialien aus der Creaviva im Paul Klee Zentrum Bern bieten wir den Teilnehmenden eine Aufgabe an, die Bezug nimmt auf eine Federzeichnung Klees mit dem vielversprechenden Titel: Ein Garten für Orpheus.

Lediglich die 5 jährige Hannah aus dem teilnehmenden Mädchen-Trio greift den Impuls auf, sich in der folgenden Stunde damit zu beschäftigen. Und Berhard Klein.

Es gilt, ein Bündel von Buntstiften auszuwählen und anzuspitzen, um sie anschliessend mit einer Hand zu umgreifen und so über das Zeichenblatt zuführen, dass alle Farbstiftspitzen gleichzeitig das Papier berühren. Hierbei entsteht ein Muster von parallel laufenden Linien , das zur weiteren Bearbeitung einlädt. Sowohl Bernhard als auch Hannah bereiten sich akribisch vor. Hannah nutzt die Gelegenheit, das komplette Sortiment mit 36 Farbstiften nadelspitz zu schärfen, während Bernhard sich viel Gedanken über die Farbauswahl macht.

In der Umsetzung gehen beide getrennte Wege.
Berhard Klein beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Malerei. Er lebt am nordöstlichen Rand des Kreises Altenkirchen, hält den Kontakt zu regionalen Künstlern, die teilweise auch zum Team der Jugendkunstschule gehören. 2017 bringt er eine umfangreiche Auswahl seiner Arbeiten aus über 20 jähriger Auseinandersetzung mit der Malerei ins Atelier und berichtet davon, dass er seit geraumer Zeit von einer Blockade geplagt wird. Er weiß einfach nicht mehr, wie er weitermalen soll. Zwei mal hat er sich bereits zu Kursen aus dem Angebot der Jugendkunstschule angemeldet. Aber erschienen ist er nicht. Jetzt sitzt er hier mit dem Stiftebündel in der Hand und denkt an K.O. Götz, einen der bedeutendsten Vertreter der informellen Malerei, der die längste Zeit seines langen künstlerischen Lebens in seinem Atelierhaus in Niederbreitbach im Westerwald verbracht hat.
Bernhard ist fasziniert von der Maltechnik des Großmeisters, in wenigen Minuten mit besengroßen Pinseln und wuchtigen Schwüngen auf großen Leinwänden Bildentwürfe umzusetzen, die zuvor genausten in kleinen Skizzen durchdacht und komponiert worden sind. Und so platziert  Bernhard sein Buntstiftbündel mit der rechten Hand auf dem A2 Papier und zieht es in einer durchgängigen sekundenschnellem Bewegung über das Format. Er unternimmt mehrere Versuche, ändert den Bewegungsablauf und die jeweiligen Richtungen bis er sich zum Ende der Stunde für eine Arbeit entscheidet, die er signiert und mit in seine Mappe aufnehmen möchte.
Hannah schaut zwar immer wieder fasziniert auf das, was der ihr völlig unbekannte, aber sehr freundliche ältere Herr da veranstaltet, aber sie geht mit ihrer Zeichnung ganz anders vor. Sie freut sich über die vielen spitzen Buntstifte und genießt das willkürliche Hin- und Her Reiben über der Zeichenfläche. Immer wieder setzt sie neu an. Hier und da schaut sie genauer auf die entstandenen Muster, letztendlich münden ihre Zeichenbewegungen in der Schraffur einer gelben Fläche. Damit beendet sie das Experiment. Für weitere didaktische Anregungen aus der Materialmappe der Creaviva bleibt keine Zeit.

Lange denken. Schnell machen ‐ K.O. Götz der Urvater des Informel

Anlässlich des 100. Geburtstags des Malers K.O.Götz inszenierte 2014 die Nationalgalerie Berlin eine große Retrospektive. Das Kulturmagazin  ttt der ARD berichtete darüber, zeigt Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. K.O. Götz stirbt 2017 im Alter von 103 Jahren.

Das Kindermuseum Creaviva
im Paul Klee Zentrum Bern

hat sich zum Ziel gesetzt, didaktische Materialien zu Paul Klee zu erarbeiten und herauszugeben. Aus dem folgenden Band haben wir die Anregungen für den heutigen Kurs entnommen.

Ein Garten für Orpheus
Paul Klee, 1926

Feder und Aquarell auf Baier auf Karton
47 x 32/32,5 cm
Zentrum Paul Klee, Bern

Kindermuseum Creaviva. 
Paul Klee: Der Park, der Garten 

Materialien für den Unterricht
1.Auflage 2008 | h.e.p.verlag ag | Brunnengasse 36 |
CH 3011 Bern | www.hep-verlag.ch

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Jugendkunstschule

 

 

….raus aus dem Kopf…

21.9.2019 | 15.00 -17.00 Uhr |
Begegnung mit der bildnerischen Gestaltung. 

Die Praxis der systemischen Therapeutin Anne Kunzelmann lädt anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums in das Atelier der Jugendkunstschule ein.

Neben einem Konzert, einem Vortrag und einer körperorientierten Übung nach der Feldenkrais-Methode steht für die geladenen Gäste an diesem Nachmittag auch eine  Begegnung mit bildnerischem Gestalten auf dem Programm. Aufgabe ist es, Farbe auf vorbereitete 20 x 20 cm große Leinwände aufzutragen und diese in einem 2. Arbeitsschritt anschliessend in vorgegebener Reihenfolge auf einer Holzplatte anzubringen. Eine kleine Auswahl an Farben wird auf dem Arbeitstisch zusammen mit Pinseln, Stofflappen und Wassergefäßen bereitgestellt. Auf den Leinwänden sind in zarten Bleistiftlinien Konturen angelegt, an denen sich die Teilnehmenden bei dem Farbauftrag orientieren sollen. In einer kurzen Einführung wird betont, dass die Gäste sich, gleichsam meditativ, im Wesentlichen auf den Auftrag der Farben konzentrieren sollten und die Wahrnehmung fokussieren mögen auf die Wirkung der Farben und ihrem Zusammenspiel.

Die meisten Teilnehmenden haben nur wenig Zugang zur Malerei, daher ist die vorbereitete Aufgabe bewußt eingeschränkt und der künstlerische Spielraum auf wenige Farben und ein kleines Format begrenzt. Die Bleistiftstriche auf den Leinwänden entsprechen den Umrisslinien der Bildelemente einer berühmten Vorlage aus der Klassischen Moderne, dem Bild „Senecio“ von Paul Klee aus dem Jahr 1922. Für diesen ersten Teil der Übung stehen ca. 20 Minuten zur Verfügung.

Nach einer kurzen Kaffeepause, in der die Farben trocken können, kommt der spannende 2. Teil. Alle 49 Leinwände wachsen nach und nach zu einem Bildmotiv zusammen. Die Gäste haben keine Vorstellung und Ahnung, was da entsteht, aber als Übungsleiter hoffe ich auf wiedererkennbare Anhaltspunkte zum Original, die mir in der abschliessenden gemeinsamen Besprechung die Möglichkeit geben, ein wenig über Paul Klee, sein Werk und seine Arbeit als Bauhauslehrer im Bereich Bildnerische Gestaltungslehre zu berichten.

Axel Weigend freut sich über das Ergebnis der malerischen Übung.

Die Gemeinschaftsarbeit im Format 140 x 140 cm hat derweil einen Platz in den Räumen der Praxis der Gastgeberin gefunden. Die verwendeten Farben sind angelehnt an ihr Logo.

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Jugendkunstschule

 

 

Liana-Schafund---1

Schafund

21.8.2019 | 17.00 -18.30 Uhr |
Himmelrot und Erbeerblau.
Kinder-Atelier.

Schaf, Hund, aber auch Huhn, Kuh und Hase.

Tiere zeichnen ist Thema an diesem Montag im Atelier. Die Kursteilnehmenden sind zwischen 5 – 11 Jahren alt.

Der Referent hat einige Zeichnungen als Vorlagen mitgebracht, über die er sich mit den Teilnehmenden unterhält. Die Vorlagen stammen aus illustrierten Kinderbüchern und aus „kindgerechten“ Lehrbüchern für anatomisches Zeichnen. Alle Kinder schauen sich die Bilder interessiert an, legen sie dann aber zur Seite und beachten sie nicht weiter.

Liana nimmt sich einen Zeichenkarton im Din A3 Format und beginnt konzentriert und in Ruhe ihr ganz eigenes Tier zu entwerfen. Es gibt dieses Tier in Groß und in Klein, sein Kopf kann unterschiedliche Farben annehmen. Ausserdem kann es fliegen, 2 Exemplare fliegen gerade am oberen Rand aus dem Bild heraus. Sie zeichnet die Bildelemente zuerst mit Bleistift vor und korrigiert gelegentlich. Wo sollen die Figuren stehen? Wie fügt sich alles in die Landschaft? 

Die Zeichnerin wird auch noch am folgenden Termin mit diesem Bild beschäftigt sein. Die Elemente in ihrem Bild erfindet sie frei, wobei sie Vorder- und Hintergrund entwickelt mit Überlappungen.  

Zudem erprobt sie auch  perspektivische Darstellungen, was bei dem Blick in den Stall deutlich wird. Sie agiert völlig selbstständig und nimmt keine Rücksprache mit den anderen Teilnehmenden oder dem Referenten. Zum Schluss greift sie zum Fineliner und versieht sämtliche Formen mit einer feinen Kontur.

Entschlossen stellt sie fest: Das Bild ist fertig.
Jetzt gibt es die Gelegenheit für ein Gespräch.

Wir unterhalten uns über ihre Zeichnung und überlegen, wie das Tier heißen könnte, dass sie hier dargestellt hat. Den richtigen Namen zu entwickeln aus all den Tieren, die zur Erfindung ihres Fantasie-Tieres beigetragen haben, macht ihr viel Spaß. 

Hier sind einige der Beispiele, die wir uns heute angeschaut haben.

Brauchen Kinder Vorlagen?

Unter den Kolleg*innen im Team der JuKuSch Altenkirchen, aber auch im Austausch mit befreundeten Einrichtungen im Netzwerk wird diese Frage des öfteren besprochen. Sie ist auch ein dankbares Thema bei Gesprächen mit den Eltern und mündet gerne in der grundsätzlichen Betrachtung, welches denn ein guter Weg sei, den Kindern das Zeichnen und malen beizubringen. Bereits 2004 erschien ein Buch  von Knut Philipps, das einleuchtend nachvollziehbar macht, was Malbücher, Schablonen und Klischeebilder für Kinder bewirken können.  

Hier eine Pferde- Zeichnung von einem 6 jährigen Mädchen, rechts daneben Abbildungen aus Malbüchern.
Knut Philipps | Warum das Huhn vier Beine hat| Das Geheimnis der kindlichen Bildsprache
Knut Phillips Verlag, 2004, Darmstadt. Seite 14.

Vorgezeichnete Wege und Schablonen behindern individuelle Umsetzungsversuche und sind nicht fantasiefördernd. Die Ausdehnung der digitalen Medien, ihre Verwendung sowohl in der Schule, wie auch in der Freizeitgestaltung hält die grundsätzliche Diskussion am Leben. Manchmal kommt es vor, dass die Teilnehmenden im Kinder-Kunst-Kurs nach Vorlagen fragen und etwa Behauptungen aufstellen wie: „Ich kann kein Pferd malen.“ Unweigerlich sind sie in ihrem ersten Lebensjahren bereits vielen zielgruppenspezifischen Pferdedarstellungen begegnet, in Comic-Heften, Trickfilmen, Computer-Spielen, Schulbüchern und Lern-Programmen.

Um so wichtiger ist es, ihnen das Erlebnis nicht vorzuenthalten, ihren ganz individuellen Entwurf eines Pferdebildes zu entwickeln. 

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Jugendkunstschule

 

 

Das Rennauto

07.8.2019 | 9.00 -12.00 Uhr |
…und keine zwei sind gleich… .
Vorschulkinder in der JuKuSch.

„Rennauto, 6318 Kilometer schnell“.

So kommentiert Samuel seine Zeichnung. Die Referentin hat es auf dem Blatt notiert. Samuel ist mit einer Gruppe von Vorschulkindern mittwochs im Atelier. Die Gruppe erarbeitet sich zusammen mit 2 Referentinnen ein kleines Varietéprogramm. Zu Beginn des Projektes setzen sich alle zusammen und überlegen, was in ihrem Programm vorkommen soll. Stifte und Papier liegen bereit, um eigene Ideen aufzuzeichnen. Die Kinder sind zwischen 5 und 6 Jahre alt. Im weiteren Verlauf werden sie die eine oder andere Idee zu Kulissen und Requisiten umsetzen, mit Pappe und Kartons, Dachlatten und Draht.

Aber zuerst zeichnen sie.  Samuell formuliert mit Buntstiften seine Idee eines Rennautos. Er nutzt die Gelegenheit, für sich selbst bildnerisch Zusammenhänge zu erschliessen für ein Objekt mit Eigenschaften, die ihm persönlich wichtig sind, von denen er schon einmal gehört hat und die ihn gedanklich beschäftigen. Solide befestigte Räder gehören dazu, ein Feuer spuckender Auspuff und ein gut geschütztes, einem Kokon gleichendes, Cockpit für den Fahrer.

Woher die Zahl 6318 kommt, ist nicht bekannt. Samuel wird auch erst in der Schule lernen, wie man Zahlen „richtig“ schreibt, aber mit seinem jetzigen Wissenstand ist es ihm dennoch wichtig, die Besonderheit seines Rennautos, seine Höchstgeschwindigkeit, in symbolhaften Hieroglyphen darzustellen. Mit seinem Bild dokumentiert er die Entwicklung zum bildhaften, anschaulichen Denken und zur menschlichen Fähigkeit im Zeichnen Zeichen zu finden. Und er macht auf wunderbare Weise deutlich, dass diese Fähigkeit eine kognitive Grundlage ist, ohne die wir zum Beispiel keine Schrift lesen könnten.

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