Kategorie: Projekte

Kunstausstellung zum Stadtfest Altenkirchen

3.- 5. Mai 2019

Ob blaues Wunder oder Blauer Reiter. Die Farbe Blau wirkt entspannend und beruhigend, steht für Frieden, Harmonie, Zufriedenheit. Die Gruppe Cosima präsentiert eine Werkschau mit Arbeiten von Coya Müller, Sigrid Pieroth, Marion Dietel, Bine Hoyndorf , Sabine Wolff-Judaschke, Hildegard Baumanns

 

Vernissage

Freitag, 3. Mai 19 Uhr mit dem

„Trio Poesie“.

 

Die Ausstellung ist geöffnet am

4. und 5. Mai von 11 – 17 Uhr

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Die Filmwerkstatt

Alireza Davatgarbenam kommt als Filmemacher und Referent in die Jugendkunstschule. Das Thema lautet „Reisen“. Mit einfachen Mittel steigen die Teilnehmenden ein in das Medium Film. Einige sind bereits sehr weit gereist. Aus Kabul oder Teheran. Andere berichten von ihrer Reise nach Taizé, einer geheimnisvollen Begegnung in Japan oder den Eigenarten der Finnischen Kultur. Nach einer Einführung in die Technik und die Software wird zuerst die Geschichte entwickelt und das Storyboard gezeichnet.

Hier gelangt ihr zum PDF-Download für das Projekt „Filmwerkstatt 2.0 #Reisen“

 

Dann folgen die Tonaufnahmen. Der richtige sound wird ausgesucht, die Story erzählt und aufgenommen.

Schließlich starten die Filmaufnahmen.

Dabei kommt die „greenscreen-Technik“ zum Einsatz.

Zum Schluß wird alles noch geschnitten und abgemischt.

2 Wochenenden lang viel Spaß, aber auch Arbeit.

Und die hat sich gelohnt. Hier könnt ihr jetzt den Beitrag der „Finnland-Gruppe“ sehen.

Und die „Japan-Geschichte“

 

Die Filmwerkstatt ist ein Kooperationsprojekt der Jugendkunstschule in Zusammenarbeit mit der August-Sander Schule Altenkirchen und  „Kompa“ e.V., dem ev. Kinder- und Jugendzentrum Altenkirchen, gefördert von:

 PDF-Download für das Projekt „Filmwerkstatt 2.0 #Reisen“ mit Anmeldebogen

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…und keine zwei sind gleich

Seit September 2018 entwerfen Vorschulkinder aus der KiTA Traumland, Altenkirchen, ein Varieté Programm. Immer mittwochs kommt die Gruppe ins Atelier um Tänze und Szenen zu üben, Figuren zu gestalten und Kulissen zu bauen.

Die Kinder erobern für sich im Projektverlauf den Kunstraum/das Atelier und füllen ihn mit dem, was sie in Begleitung der Referenten als ihre eigene Ideen umsetzen. Der Teamgeist wächst, die Kinder lernen Rücksicht zu nehmen und die Fähigkeiten der anderen wertzuschätzen. Sehr schüchterne Kinder sprechen vielleicht nur wenig, finden ihre Aufgabe in der Gestaltung der Kulissen und Kostüme  oder bei Musik- und Tanzelementen. Die Kinder entdecken eigene Fähigkeiten ohne in den Wettstreit treten zu müssen und können sich zugleich an den Fähigkeiten anderer ohne Neid erfreuen. Das Projekt dient der Vorbereitung der Kinder auf den bevorstehenden Wechsel in die Schule und fördert die Integration von Migrationskindern.

Am 1. Dezember ist Premiere und Aufführung vor großem Publikum. Die Kinder präsentieren eine abenteuerliche Geschichte, in der die freche Mathilda auf ihrem Besen ins Kloster geflogen kommt und tatsächlich das Blitzschwert stiehlt, obwohl dieses von 6 Ninjas bewacht wird.



Das Theater-Variete „…und keine zwei sind gleich“ findet im Rahmen des Programms „Künste öffnet Welten“ statt der BKJ, gefördert von „Kultur macht stark“ und wird 2019 fortgesetzt.

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Die bunte Stadt

Die Stadt Altenkirchen feiert im August 2018 mit einem großen Bürgerfest den Abschluss der Innenstadtsanierung.

Im Juni 2018 haben wir zu diesem Anlass die 4. Klassen der Erich Kästner zu uns ins Atelier eingeladen. Die Schüler*Innen machen sich jeweils im Klassenverband auf den Weg zur Jugendkunstschule und schauen sich unterwegs die Innenstadt genau an.

Sie haben je einen ganzen Schultag Zeit um sich mit den Häusern in der Fußgängerzone zu beschäftigen und den Fassaden ein neues Outfit zu geben.

Alle Hausentwürfe werden anschliessend aneinander montiert und für eine Präsentation auf dem Stadtfest am 5.August am Marktplatz in Altenkirchen auf große Planen gedruckt und entlang  zweier 20 Meter langen Bauzäune ausgestellt.

Auch besondere Gebäude der Stadt, wie das Rathaus, der Bahnhof, das Kreisshaus und die Kirchen werden komplett neugestaltet.

Im Atelier wird an den Kunst-Schultagen nicht nur auf dem Papier entworfen und gezeichnet.

Parallel entsteht ein 3-dimensionales Gebäude, dass die Viertklässler aus Pappkartons entwerfen und bemalen.

Sie haben sich dafür entschieden, gemeinsam ein Kirchengebäude zu errichten.

Da kann man reingehen (wenn man nicht zu groß ist) und sich alles mögliche anschauen, was in einzelnen Pappregalen steht.

Nach Beendigung der Aktion hat sich in den Sommerferien das Gebäude der Schüler weiterentwickelt. Neue bunte Kartons sind dazu gekommen.

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zum Video-Trailer zu diesem Projekt.

 

Unterstützt wird diese Kunstschule-Aktion von der Stadt Altenkirchen, der Verbandsgemeinde Altenkirchen, dem Förderverein der Erich Kästner Schule und der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz.

Kunst und Schule

„Ästhetische Forschung als Teil nachhaltiger kultureller Schulentwicklung“.

Was mit dem kultur.Forscher! Programm begann setzt der Weiterbildungsmaster KuBIS an der Philipps-Universität Marburg jetzt fort.

Die Jugendkunstschule ist als ausserschulischer Partner mit dabei und öffnet zusammen mit Bildungsträgern unserer Region das Atelier für künstlerische Entdeckungsreisen entlang formaler Lerninhalte.

Zusammen mit dem Europahaus Marienberg erproben wir seit 5 Jahren nonformale Konzepte, in denen wir politische und ästhetische Bildung zusammenführen und Grenzbereiche ertasten. Mit den Erfahrungen aus diesen Seminaren empfangen wir gerne Schulklassen, Kurse und Gruppen in unserem Kunstlabor, um gemeinsam auf neue Entdeckungsreisen zu gehen.

Mit dem Förderprogramm „Kultur macht stark“ haben wir Vorschulkinder aus KiTas auf ihrem Wechsel in die Schule begleitet.

2017 und 2018 haben wir in 3 Projekten den Schulunterricht in das Atelier verlegt und den Raum geöffnet für anderes lernen.

 

Upcycling
August-Sander Schule, Altenkirchen

Die bunte Stadt
Erich Kästner Schule, Altenkirchen

 

Einfach so | Götterdämmerung

Wann macht man schon einmal etwas einfach so?

Unentwegt.
Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie oft Ihr Umfeld „einfach so“ sagt? Kaum noch. Unsere Gesellschaften sind auf Effektivität und Produktivität ausgerichtet. Einfach nur so und sinnfrei machen nur die wenigsten noch etwas. Zeit ist knapp. Ressourcen auch. Einfach so ist das Ende der Erklärung. Die Angabe von Gründen setzt aus. Einfach so ist Entschleunigung. Einfach so ist der Protest gegen den Zeitgeist und die Ketten, die er uns anlegen will. Politik und politische Kunst in diesem Kontext ist Widerstand gegen eine Gesellschaft die ausbrennt und in der Besinnungslosigkeit versinkt.

Einfach so. 



Einfach so, kurzerhand werden wir politische Kunst schaffen und im öffentlichen Raum installieren. Dabei werden wir uns mit den bürokratischen Hürden einer demokratischen Gesellschaft beschäftigen. Denn so einfach ist „einfach so“ dann leider doch nicht, wenn man Kunst und Kultur dauerhaft in öffentliche Räume integrieren möchte. Unser Projekt wird ein kleiner Fluchtpunkt in einem überhitzten Alltag sein. Innehalten. Nachdenken. Sich darüber klar werden was man eigentlich tut. Warum man es tut. Und was Werte sind und sein können, wenn man sich aus Altagssystem löst. Am Ende wird eine Intervention im öffentlichen Räumen entstehen, die Menschen zurück in andere Wirklichkeiten führen sollen.

Dabei stehen nicht die Ergebnisse sondern der Prozess im Mittelpunkt. Die Jugendlichen schaffen in diesem Projekt Dinge, die sie selbst bewegen und zum Innehalten bewegen, aus Holz, Plastik, Papier, mit Farben und Formen, aus Dingen des Alltages.
Mal eben ein Schmunzeln für alle. Mal eben ein bisschen Leichtigkeit in den Tag gepustet.
So einfach einfach so.
Einfach so ist immer etwas, das man nicht tun muss.
Einfach so erhaben.
Einfach so ist meistens genau richtig.

Götterdämmerung

Einfach so die Welt neu erschaffen.

Zeus und seine Kollegen sitzen auf dem Olymp und sind sehr unzufrieden: Das mit der Welt hat alles nicht geklappt. Die Menschen erinnern sich nicht an die Götter und das göttliche in ihnen selbst. Stattdessen prügeln sie sich und zerstören nur, statt zu schaffen. Die Götter beschließen neu anzufangen. Aber dieses mal wollen sie es nicht selbst tun, sondern mit Hilfe der Jugendlichen. Soweit die Vorgeschichte.

 

Am Freitag, den 22.September war es dann soweit. Die Führung durch den Olymp konnte beginnen.

Und schon ist auch dieser Moment Geschichte.

Hier jetzt eine kurze Filmdoku zum Projekt.

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Theater Werkstatt III

Der letzte Akt im Förderprogramm „Kultur macht stark“
Am Samstag, dem 24. Juli war die Premiere. Eltern und Großeltern, Onkel, Tanten und Geschwisterkinder füllten den Zuschauerraum. Auf der Bühne standen die jüngsten Teilnehmer der Jugendkunstschule und begrüßten die Gäste mit einem eigenen Theatersong. Es folgt die Geschichte von einem König, der von einer listigen Hexe mit Hilfe eines Apfels in einen Frosch verwandelt wird.. Jetzt ist guter Rat teuer, der Froschkönig befragt zwei Ninjas, die wiederum Robin Hood und seine Frau Marian auf den Plan rufen. Mit Hilfe von märchenhaften Einhörnern, Gespenstern und viel Zirkuszauber kann letztendlich der König zurückverwandelt werden. Und nicht nur das. Die Hexe ihrerseits wird in eine Falle gelockt, ebenfalls in einen Frosch verwandelt und zum krönenden Abschluss mit einer Rakete in den Himmel geschossen.
Eine abenteuerliche Geschichte in einer fantasievollen Inszenierung- das kommt dabei raus, wenn die teilnehmenden Kinder sich alles selbst ausdenken dürfen. Ein halbes Jahr lang kamen sie jede Woche in das große Atelier und haben gemalt, gebaut, gesungen und geprobt, jeweils eine Gruppe von Vorschulkindern aus der KiTa Schatzkiste in Rott und der KiTa Sternschnuppe in Fluterschen. Monika Zottmann und Axel Weigend von der Jugendlunstschule haben sie begleitet.  Wesentliche Aspekte des Projektes sind die Vorbereitung der KiTA Kinder auf die Schule, die Erweiterung ihres sozialen Raumes, Stärkung des Selbstbewußtsein und der Teamfähigkeit. „Jedes der beteiligten Kinder hat seinen Beitrag in diesem Stück geleistet“, resümiert Monika Zottmann „ und es ist eine Freude zu spüren, wie die Kinder im Laufe des Kurses Selbstbewußtsein und Sicherheit gewinnen.“

Hier geht es zur Fotodokumentation

Das virtuelle Kunstlabor

Ein einmaliges Ereignis zum Stadtfest.

In einem eigens abgedunkelten Raum können Kinder und Jugendliche Autos, Flugzeuge und Häuser mit Buntstiften kolorieren. Die Zeichnungen werden direkt in die JuKUSch City App von dem Computervisualistik-Studenten Fabian Weigend aus Koblenz eingelesen. Anschliessend erscheinen sie auf der großen Leinwand und integrieren sich in die fortlaufende Projektion. 2 Tage lang kreisten immer wieder neue Autos und Flugzeuge um die virtuelle Stadt.


Hier gibt es einen kurzen Trailer zum JuKusch City App.


Ein dickes Dankeschön an Fabian Weigend für sein Engagement, sowie an die Wiedscala und das Kreismedienzentrum für die Bereitstellung von Leinwand und Projektor.

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April, April…

Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.

Vom Sinn zum Unsinn und zurück.
NonSens – Gedichte zu Bildern vermalt.

„Der Anonymen Werkstatt“ zelebriert den 1.April mit einer Ausstellungseröffnung.

Nirgendwo anders kommt der Wille zur Freiheit besser zur Geltung, als in der Malerei und der Dichtung. Nonsens – Gedichte prägen sich besser ein als ihre „berühmten“ Vorbilder und sind schnell in aller Munde. Die Arbeitsgruppen „Der Anonymen Werkstatt“ haben verschiedene Texte in Bilder verwandelt („vermalt“) und den Texten dabei oft unbewusst tiefergehende Erkenntnisse entlockt.

„Der Anonymen Werkstatt“ ist ein zeitweiser Begegnungsraum zur Gestaltung. Dieser bietet den teilnehmenden Frauen und Männern die Gelegenheit, sich mit Farben und Formen auf Papier auseinanderzusetzen. Viele erleben hierbei ihre gestaltenden Fähigkeiten zum ersten Mal als unterstützende Kraft. Die Bilder der Ausstellung sind das Ergebnis verschiedener Arbeitsgruppen.

Dunkel war‘s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.

Begleitung und Konzept: MaK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 10. April starte Manfred Kruppa einem Workshop.

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